Heute schon Pflicht.
Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit aller Beschäftigten – Bundesarbeitsgericht, 13.09.2022 (1 ABR 22/21), auf Basis von § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG. Gilt ab dem ersten Mitarbeiter. Die Form ist frei.
ZEITERFASSUNG FÜR BETRIEBE BIS 30 MITARBEITER
Der Monteur tippt auf dem Handy auf „Arbeit", die App prüft einmal, ob er auf der Baustelle ist, und am Freitag liegt der Stundenzettel fertig im Büro. Erfüllt die Aufzeichnungspflicht, kostet keinen Büronachmittag mehr.
Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit aller Beschäftigten – Bundesarbeitsgericht, 13.09.2022 (1 ABR 22/21), auf Basis von § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG. Gilt ab dem ersten Mitarbeiter. Die Form ist frei.
§ 17 Abs. 1 MiLoG: Beginn, Ende und Dauer spätestens bis zum Ablauf des siebten Kalendertags aufzeichnen, zwei Jahre aufbewahren. Der Zoll prüft das – und will Nachträge erkennen können.
Der Gesetzentwurf (Stand September 2026) schreibt die elektronische Form vor, nimmt Betriebe bis zehn Arbeitnehmer aus und gibt 11 bis 49 Mitarbeitern fünf Jahre Zeit. Die Aufzeichnungspflicht selbst gilt für alle, heute.
Stand 21.09.2026, keine Rechtsberatung. Ausführlich im Beitrag „Zeiterfassungspflicht im Betrieb" →
Baustelle wählen, „Arbeit", „Fahrt" oder „Pause" tippen. Fahrt von zu Hause zur Baustelle läuft als eigene Zeitart – das Lohnbüro sieht, was Arbeitszeit war und was Fahrzeit.
Beim Start prüft die App einmal, ob der Mitarbeiter im Umkreis der Baustelle ist (150 m). Kein Tracking dazwischen, keine Ortung in der Pause. Ohne Standortfreigabe geht Stempeln trotzdem – der Eintrag wird als „ohne Standort" markiert.
Vergessen auszustempeln? Nachtragen mit Begründung. Jede Änderung hat einen Verlauf. Genau so will es der Prüfer sehen.
Der Bauleiter gibt die Woche frei, das Büro zieht Stundenzettel als PDF oder CSV (Industriestunden, für Lohnbüro und Steuerberater). Rundung auf volle Minuten, Aufbewahrung zwei Jahre.
Ohne Netz auf der Baustelle puffert die App und überträgt später.
(Monteure fahren direkt zur Baustelle, mehrere Baustellen am Tag)
(Trupps, Poliere, Subunternehmer mit eigener Rolle)
(wechselnde Einsatzorte, Nachweis gegenüber Auftraggebern)
Nicht gebaut für Büros mit festen Arbeitsplätzen – dafür gibt es andere Werkzeuge.
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